Hanoi // Beginn eines Abenteuers

Old Town Hanoi

Vietnam und ich hatten nicht den besten Start. Am Flughafen in Hanoi begrüßte mich: Keiner. Wirklich überrascht war ich nicht, dass mein gebuchter Pickup-Service nicht funktionierte, aber es wäre trotzdem schön gewesen. Nach mehreren Anrufen von der netten Frau der Touristeninfo und fast einer Stunde Warten, kam endlich ein Mann mit einem Schild auf mich zu: SWENIA. Das bin dann wohl ich.
Nachdem ich endlich die Tür in meinem Hotelzimmer hinter mir schließen konnte fiel vor allem eins auf: Es gab kein Fenster. Wie sich später herausstellte ist das in Vietnam keine Seltenheit. Der Flug war lang und ich hatte kaum geschlafen. Etwas orientierungslos und erschöpft trat ich also auf die Straße mitten in der Altstadt. Es erwartete mich die komplette Reizüberflutung. Ich dachte bereits durch Bangkok einiges an Verkehr und Gerüchen gewohnt zu sein, aber Hanoi übertraf das noch um einiges. Motorroller rasten kreuz und quer, unterstützt von lautem Gehupe und bunten, kitschigen Dekorationen.

Ich konnte nicht anders, als kurz die Augen zu schließen und ganz tief durchzuatmen. Und da war es. Das Gefühl, wenn du auf einmal realisierst, dass du keine einzige Person in diesem Land kennst. Diese Mischung aus Einsamkeit und Freiheit. Genau dieses Gefühl wünsche ich jedem einmal, denn ich glaube ganz fest daran, dass es das ist woraus Abenteuer gemacht sind.

Man in Hanoi
Old Town Hanoi
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